Die Analyse und Entwicklung eines Inventurplanungstools führte zu einer deutlichen Verhaltensänderung in der gesamten Organisation, hin zur Förderung einer besseren Bestandsprognose. Um Datenkonsistenz und -aussagekraft des Tools dauerhaft sicherzustellen, etablierte die Strategic Decisions Group neue Prozesse für das Planungsteam. Es wurden spezifische Zeitpläne für die Aktualisierung und Analyse von Daten eingerichtet, so dass die Daten über die verschiedenen Quellen hinweg konsistent und die Ergebnisse von Monat zu Monat vergleichbar sind.

 

 

Ausgangssituation

Die Geschäftsleitung eines globalen Life-Science-Unternehmens beunruhigte die Tatsache, dass der Cashflow durch steigende Lagerbestände belastet wurde, obwohl die Unternehmehensgewinne stiegen. Der Aufbau von Lagerbeständen wurde durch den Erwerb mehrerer Produktionsanlagen verstärkt, deren Vorbesitzer auf maximale Auslastung zielten. Das Planungsteam des Unternehmens begann nach Möglichkeiten zu suchen, den Betrieb zu rationalisieren und den Cashflow zu verbessern.

Die Bestandsentwicklung war für das Team nur eingeschränkt vorauszuschauen, da Informationen segmentiert waren und sich auf mehrere Datenbanken verteilten. Darüber hinaus verfügte jedes Werk über ein eigenes Produktionsplanungssystem. Der CEO erkannte, dass der erste Schritt zur Reduzierung des Lagerbestands die Entwicklung einer einzigen, transparenten Darstellung über den zukünftigen Bestand sein musste. Diese müsste zudem für alle Standorte einheitlich sein. Die Strategic Decisions Group wurde daraufhin beauftragt, ein Programm zu entwickeln, das Einblick in die zukünftigen Lagerbestände aller Anlagen bieten sollte.

 

Erkenntnisse und Lösungen

Zu Beginn des Projekts führte das Team von SDG eine ausführlichen Analyse des Status-Quo durch, um die bestehenden Geschäftsprozesse zu verstehen und die Herausforderungen zu identifizieren. Herausforderungen waren unter anderem mehrere verschiedene Datenströme, veraltete oder doppelte Datensätze und unterschiedliche IT-Plattformen. Das SDG-Team entwickelte daraufhin ein benutzerfreundliches, flexibles, integriertes Planungstool, das im Laufe der Zeit Änderungen im Inventar berücksichtigen kann. Ein Dashboard mit Diagrammen zeigt die wichtigsten Kennzahlen auf verständliche Weise an. Dieses integrierte Tool wurde konzipiert, um dem Planungsteam eine Unterstützung für die tägliche Produktionsplanung zu bieten und der Geschäftsleitung sowohl wertvolle Einblicke in die Bestandsaufnahme zu ermöglichen als auch Informationen für die Berichterstattung an die Anleger bereitzustellen.

Die Analyse und Entwicklung dieses Inventurplanungstools führte zu einer deutlichen Verhaltensänderung in der gesamten Organisation, hin zur Förderung einer besseren Bestandsprognose. Um Datenkonsistenz und -aussagekraft des Tools dauerhaft sicherzustellen, etablierte SDG neue Prozesse für das Planungsteam. Es wurden spezifische Zeitpläne für die Aktualisierung und Analyse von Daten eingerichtet, so dass die Daten über die verschiedenen Quellen hinweg konsistent und die Ergebnisse von Monat zu Monat vergleichbar sind.

 

Ergebnisse und Auswirkungen

Dieses neuartige Planungstool und die damit verbundenen Prozesse haben die Organisation nachhaltig beeinflusst. Mit dem neuen Inventurplanungstool kann das Management nun den Aufbau des Inventars vorhersehen und auf bestimmte Materialien und Prozesse zurückverfolgen. Darüber hinaus ermittelt das Tool die Bestandsobjekte mit dem größten Wertbeitrag, sodass sich das Planungsteam auf die Bereiche im Betriebsablauf mit dem größten Einfluss konzentrieren kann. Das Team kann nun den Aufbau von Lagerbeständen prognostizieren und versehentliche Überbestände oder Rohstoffknappheit verhindern.

Mit diesem Tool profitierten sowohl die Geschäftsführung als auch das Planungsteam von einer verbesserten Bestandssichtbarkeit und Datenkonsistenz über alle Standorte und Anlagen. Das Programm ermöglicht es dem Planungsteam, bei jeder Aktualisierung des Produktionsplans die Auswirkungen auf den Bestand zu verstehen. Die Geschäftsleitung kann nun eine einheitliche Darstellung der wichtigsten Kennzahlen über alle Standorte hinweg anschauen und viel leichter Vergleiche ziehen.

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